6. Das erste Wunder Jesu

Joh 2, 1-12

Kontext:

1. Wirksamkeit Jesu als Sohn Gottes in seiner Taufe

2. Wirksamkeit Jesu als Sohn Gottes  in der Berufung seiner Jünger

3. Wirksamkeit Jesu als Sohn Gottes in seinem ersten Wunder

Hochzeit wesentliches Symbol im NT

  • Durchgehendes Bild Braut – Bräutigam
  • Königliche Hochzeit
  • Gleichnis 10 Jungfrauen
  • Hochzeit des Lammes in Offenbarung

Gedanken zur Hochzeit von Kana:

  • Fest der Liebe und Freude
  • Gemeinschaft
  • Jesus hat Blick für die ganz normalen menschlichen NöteSohn Gottes kümmer sich um alltäglich Sorgen und Probleme („Ich sorge für euch in jeder Hinsicht!“)
  • kein geistliches Elemente in unserem Sinn vorhanden
  • „meine Stunde ist noch nicht gekommen..“ –> was er euch sagt, das tut –> die Jünger glauben an ihn

Fragen zu dem Abschnitt:

  • Darf das erste Wunde besonders bewertet werden z.B. wie die Antrittspredigt Jesu?
  • Könnte es sein, dass das erste Wunder den Menschen aufzeigen sollte in welche Richtung es geht (bedürfnisorientiert, auf Gemeinschaft ausgerichtet, voller Liebe…) jedoch am Anfang eine Überforderung vermeiden möchte?
  • Jesus stellt sein „Regierungsprogramm“ anschließend in der Bergpredigt vor –> Konkretisierung und Detailierung

5.  Die (Aus-) Wirkung  Jesus als Sohn Gottes zu erkennen

Joh. 1, 35-51

  • Die Jünger suchten und warteten auf den Messias
  • Sie finden Jesus von Nazareth und erkennen ihn als Messias (Sohn Gottes)
  • Diese Erkenntnis begeistert sie ganz massiv, sie rennen los und erzählen es jedem dem sie begegnen
  • Fragen und Zweifel eines Nathanael sind zugelassen und werden ernstgenommen
  • Jesus gibt ihnen in dieser ersten Begegnung gleich eine große Bestätigung
  • Sie hatten den weiteren Tag Gemeinschaft miteinander (lernten die Person Jesu näher kennen) und tauschten sich aus
  • Die ersten Jünger hatten bildungsmäßig keine hemmenden Filter

4. Gottes geniale Strategie der Kommunikation „Jesus ist der Sohn Gottes!“

 

 Joh. 1, 29-34

  • Johannes ist eine Authorität in Israel, sein Wort hat Gewicht
  • Johannes erkennt, dass Jesus aus Nazareth der verheißene Sohn Gottes ist und tauft ihn
  • Das Volk sieht wie Johannes Jesus aus Nazareth tauft
  • Johannes deutet und interpretier als Authorität in Israel, was das Volk mit eigenen Augen gesehen hat
  • Das Volk geht nach Hause und erzählt was sie selbst gesehen haben mit der Deutung von Johannes d. Täufer

Joh-1-29-34

3. Zwei unterschiedliche Welten prallen aufeinander bzw. werden vorgestellt

Joh. 1, 19-28

V. 19  Priester und Leviten als Gesandte der Pharisäer fragen Johannes d. Täufer „Wer bist du?“

  • Ich bin nicht der Christus
  • Bist du Elia – NEIN
  • Bist du ein Prophet – NEIN
  • Wer bist du denn – „Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste…“ Jesaja 40,3

V. 27  Johannes d. Täufer <-> Jesus: Zwei ganz unterschiedliche Ebenen

  • Warum taufst du dann, wenn du nicht der Christus, nicht Elia und kein Prophet bist?
  •  Ich taufe mit Wasser; aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennt. (clevere Andeutung, die Spannung erzeugt!!)
  •  Der wird nach mir kommen, und ich bin nicht wert, dass ich seine Schuhriemen löse. (Demonstration des Unterschieds von Joh. d. T. zu Jesus)

Thema: Was für eine Art von Taufen haben wir schon erlebt?

  • Abfrage 28 Glaubenspunkte: Aufnahme in eine Organisation (STA)
  • Persönliches Glaubensbekenntnis zu Jesus: Glaubenstaufe

Thema: Wer bin ich?

  • Wer bin ich nicht!! (sagt noch nichts aus, wer ich tatsächlich bin!)
  • Aber auch wer ich ich wirklich?

Thema: Wer ist Gott für mich?

  • Lehrpunkt
  • Vertrauensbeziehung:
    • bringe meinen Einsatz an Ideen, Pläne, Energie und Zeit, die ich allesamt von ihm erhalten habe und mich von IHM geführt weiß (Plan A)
    • aber alle Sorgen und Nöte zum Gelingen / Scheitern lege ich in SEINE Hände in dem Vertrauen er bringt den Plan A ggf. modifiziert zum guten Ende oder er hat eine Plan B, der besser ist für mich!!

–> entspannt und entkrampft mein Leben ganz entscheidend

2. Auftakt (Ouverture) mit einem gewaltigen Paukenschlag

Joh. 1,1-18

Klare Strukturierung und klaren Aussagen

(d.h. nicht nur Ereignisse berichten sondern bereits deuten –> der Leser des Johannesevangeliums ist gefordert ebenfalls das gelesene zu deuten!!

Ziel des Johannesevangeliums (Joh. 20, 31) wird gleich zu Anfang breiter illustriert

  • Klammer über die 18 Verse ist die Göttlichkeit Jesu
  • Beginn mit Metaphern – Szenario im Focus – Auflösung in Vers 17 –> Jesus Christus – Person im Focus

V. 1-5:        Jesus Schöpfer und Licht der Menschen

V. 6-8:        Wirken und Auftrag des Johannes d. Täufers

V. 15-18:    Aussagen von Johannes d. T. über Jesus als Gott und Erlöser

V. 9 – 13:    Auftrag und Wirkung auf Menschen von Jesus (Ablehnung – Wiedergeburt)

V. 14:          Aussage über Jesu Göttlichkeit

Gedanken aus den Versen:

  • Einheit Wort + Gott (Wort – geschieht zu 100%)
  • Zusammenhang Wort -(Fleisch) – Gott – Leben – Licht
  • V. 4 die Nähe zu den Menschen

Persönlich besonders angesprochen:

  • Demut von Johannes d. Täufer
  • Gott Schöpfer hat alles gemacht –> Rückschluss von Vielfalt der Schöpfung auf die Kreativität und „Verspieltheit“ des Schöpfers
  • Kinder Gottes geworden – nicht aus Tradition oder eigenen Werken sondern durch Wiedergeburt

1. Erste Orientierung im Johannesevangelium

a. Sammlung besonderes bedeutsamer Texte aus dem Johannesevangelium

b. Sondergut von Johannes gegenüber synoptischen Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas) – Überschriften:

  • Logos
  • Hochzeit zu Kana
  • Vollmacht Jesu – Sohn Gottes
  • Nikodemus und Wiedergeburt
  • Frau am Jakobsbrunnen
  • Heilung am Teich Bethesda
  • Brot des Lebens
  • Ehebrecherin
  • Jesus im Widerstreit der Meinungen
  • Licht der Welt
  • Gotteslästerer
  • Heilung des Blindgeborenen
  • Die Blindheit der Sehenden
  • der gute Hirte
  • Auferstehung Lazarus
  • Neues Gebot der Liebe
  • Weinstock und Reben
  • Fußwaschung
  • Hohepriesterliches Gebet
  • Ohne Jesus kommt niemand zu Gott
  • Verheißung Tröster
  • Zweck des Buches
  • Am See Tiberias
  • Frage an Petrus „Liebst du mich“

c. Ziel des Johannesevangeliums

  • Berichte ausgewählt um Jesus als Retter und Sohn Gottes zu zeigen
    • Logos
    • Auseinandersetzungstexte Sohn Gottes
  • Glaube ist Beziehungspflege
    • Weinstock und Reben
    • Verheißung des Trösters
  • Leben und Lieben
    • Ich bin…
    • Brot des Lebens
    • Wiedergeburt
    • Frage an Petrus
    • Liebesgebot
  • Glaube an Jesus allein rettet
    • Ich bin Weg, Wahrheit und Leben niemand kommt zu Vater denn durch mich
    • Ich bin der gute Hirte – läßt sein Leben für die Schafe

d. Fragen zum Studium des Johannesevangeliums

  • Wer bin ich in den Augen Gottes?
  • Welche Metapher verwendet Johannes für Leben und Glauben?
  • Wie laufen Konfrontation und Auseinandersetzungen bei Jesus ab?
  • Was ist das besondere an Jesu Gesprächsführung und welches Ergebnis erzielt er damit?
  • Wo finden sich Andeutungen oder Aussagen zu Jesu Gottesohnschaft?
  • Welche Aussagen zur Einheit macht Jesus?
  • Mit welchen Themen provoziert Jesus ganz bewusst?

e. Persönliche Erwartungen an den Bibelkreis

  • Das Leben leben und vertiefen in Christus
  • in der Heilsgewissheit wachsen
  • Mutmachen – Motivation zum Glauben
  • Offener Austausch – Ehrlichkeit – Vertrauen
  • Klare Priorisierungen vornehmen
  • Stärkung des Beziehungsglaubens um in difusen Situationen in auch überzeugend bekennen zu können.